Das Prinzip der GU

Schon lange haben wir bei Wahlen tatsächlich keine Wahl mehr. Alle Parteien folgen demselben neoliberalen, auf Lobbyinteressen fokussierten Politikstil. Wir befinden uns in einer Postdemokratie. Die fortschreitende Privatisierung von Gemeinvermögen, der massive Abbau des Sozialstaats, unbedingtes Wirtschaftswachstum auf Kosten anderer Länder und kommender Generationen, all das wird uns von den Parteien als alternativloser Sachzwang verkauft.

Gaskessel2In Demokratien gibt es immer Alternativen! Deshalb wehren wir uns gegen diese Lügen des Parteien-Einheitsbreis. Wir wählen keine Parteien, die dieses miese, verlogene, bürger- und gesellschaftsfeindliche Spiel unterstützen!

Anstatt überhaupt nicht oder einfach ungültig zu wählen, bieten wir allen Unzufriedenen an, ihre Stimme in die „Gläserne Urne“ zu geben und fordern auch dazu auf, aktiv dabei mitzuhelfen, die „Gläserne Urne“ in ganz Deutschland zu verbreiten.

In Stuttgart kam die „Gläserne Urne“ als qualifizierter Wahlboykott bei der Wahl zum Oberbrügermeister 2012, bei der Bundestagswahl 2013, bei der Landtagswahl 2016 zum Einsatz. Bei der Bundestagswahl 2017 werden wir die Gläserne Urne ebenfalls wieder aufstellen.

Das Prinzip:

  • Die „Gläserne Urne“ ist ein qualifizierter Wahlboykott
  • Anstatt wählen zu gehen, werfen wir unsere Wahlbenachrichtigung in die „Gläserne Urne“ bzw. senden sie an das Postfach der „Gläsernen Urne“
  • Wer möchte, kann uns eine Begründung mitschicken, warum dieser Weg des Wahlboykotts gewählt wurde. Die Begründungen werden (wenn gewünscht) auf unserem Blog veröffentlicht – mit ganzen Namen oder anonymisiert oder unter einem Pseudonym
  • Jeder kann in seiner Stadt eine „Gläserne Urne“ aufstellen – wir unterstützen dabei gerne durch unserer Erfahrung und Info-Material
  • Auch wenn keine physische gläserne Urne aufgestellt wird, kann quasi per „Briefwahl“ die Wahlbenachrichtigung an unser zentrales Postfach gesendet werden.
  • Damit drücken wir aus, dass wir keiner der vorhandenen Parteien zutrauen, wirklich zum Wohle seiner Bürgerinnen und Bürger, also zu unserem Wohle, Politik zu machen.

Wer Interesse hat oder mithelfen will oder in seinem Wahlkreis die „Gläserne Urne“ bekannt machen will, lädt sich entweder die Infos von dieser Seite herunter oder nimmt einfach Kontakt mit uns auf.

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