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Juncker spricht Klartext

"Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter - Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt."

„Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.“

Diesen von Jean-Claude Juncker in einem Spiegel-Interview geäußerten Satz haben wir auf Postkarten gedruckt und verteilt.

WIR DENKEN: ER SAGT EINIGES ÜBER UNSERE DEMOKRATIE UND DEREN REPRÄSENTANTEN

Juncker ist ja nicht irgendwer, sondern schon damals und erst recht heute als Präsident der europäischen Kommission einfach der Repräsentant der europäischen Demokratie. Wem diese Äußerung kein Skandal ist, wird auch auf  allen anderen Ebenen der Demokratie Ähnliches praktizieren und akzeptieren.

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Das konvivialistische Manifest

von Dominik

Den meisten Menschen ist wohl bewusst, dass die Maßlosigkeit in nahezu allen Bereichen des Lebens in der jetzigen Form so nicht weitergehen kann. Alles folgt der Logik des Höher, Schneller, Weiter. Wir brauchen immer mehr Platz. Autos werden größer statt kleiner und verbrauchen mehr statt weniger. Unser Energiebedarf wächst trotz immer sparsamere Verbraucher. Wir konsumieren – weil es so schön billig ist – ohne Rücksicht auf andere Leben, seien es Menschen in fernen Ländern, seien es Tiere in industriellen Ställen hier vor unseren Haustüren. Wir konsumieren ohne Rücksicht auf die Endlichkeit der Erde. Wir glauben an die Alternativlosigkeit, die uns die Politik vorgaukelt. Wir streben nach immer mehr von allem, auch wenn wir ahnen, dass dieses Mehr uns in keiner Weise glücklicher machen wird. Alle wissen das — und dennoch ändert sich erstaunlich wenig im Denken und Handeln der Menschen. Wir steigern diese Maßlosigkeit ins Maßlose und reizen sie aus bis zuletzt. Ein gutes Leben ist das sicher nicht! –> weiterlesen

Keine Alternativen zur Gläsernen Urne

Kommentar von Alex:

Da wir in unserer Gruppe seit der letzten Wahl im kleinerern oder grösseren Kreis diskutieren, was wir den politikverdrossenen Mitmenschen da draussen anbieten und auch immer wieder die Frage aufkommt, über welche Medien wir die meiste Öffentlichkeit erreichen, möchte ich einfach nochmal meine persönlich Haltung formulieren: Keine Alternativen zur Gläsernen Urne weiterlesen

Warum wählen in diesen Zeiten nicht hilft

Im Allgemeinen sollte man davon ausgehen dürfen, dass die Menschen, die wir als Abgeordnete in die Parlamente wählen, einigermaßen klug, einigermaßen verlässlich, einigermaßen ehrlich, einigermaßen lauter und einigermaßen vernünftig sind. Wäre das nicht so, müssten wir das parlamentarische, das repräsentative System in unserer Demokratie ernsthaft in Frage stellen (was man vielleicht tun sollte …) Warum wählen in diesen Zeiten nicht hilft weiterlesen

Nach der Wahl ist vor der Wahl – Wie geht es weiter mit der Gläsernen Urne?

Die Aktion Gläserne Urne wurde bei der Bundestagswahl am 22. September 2013 erstmals bundesweit durchgeführt. Ziel der Aktion war, die Idee bundesweit zu platzieren und Menschen zu motivieren, bei künftigen Wahlen in Bund, Ländern und Kommunen ähnliche Aktionen zu starten – als Alternative für politisch interessierte Menschen, die sich von den Parteien nicht mehr vertreten fühlen. Nach der Wahl ist vor der Wahl – Wie geht es weiter mit der Gläsernen Urne? weiterlesen